Coppa Super Open - Kräftemessen vor Triest

Zum Saisonfinale für die Liberas gibt es einen Geschwindigkeitswettbewerb auf der Adria gegen Maxi-Yachten und andere Hochseerennyachten. Der absolut schnellste Einrumpfer konnte aber auch in diesem Jahr nicht eindeutig ermittelt werden.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Oktober wird in der Bucht von Triest (Adria) die Regatta "Barcolana" veranstaltet. Die Binnenracer der Classe Libera sind wegen ihrer Ausleger und Trapeze bei dieser Regatta mit über 1500 teilnehmenden Yachten nicht startberechtigt. Hier dominieren die Maxis und die Yachten der Klasse "Adria Open". In diesem Jahr trifft sich dort mit den 90-Fuß-Maxi-Yachten "Alfa Romeo" und "Magic Jena" die crème-de-la-crème des Hochseesegelsports.
Im Rahmen der Coppa Super Open messen sich diese riesigen Yachten mit den Binnenracern der Classe Libera um den schnellsten Einrumpfer zu bestimmen. Für die Classe Libera sind mit "PWM-telebox", "Clandesteam" und der ungarischen "Gardazurra" die schnellsten Schiffe an die Adria gereist.

Der Parcours vor dem Hafen von Triest bestand aus verschiedenen Raumschots- und Halbwindschenkeln, die von den Crews der Liberas höchste Konzentration erforderten, um ihre filigranen Schiffe ständig auf maximaler Geschwindigkeit zu halten.
Am Montag herrschten dann schwache, drehende Winde vor und damit waren die Binnenracer klar bevorteilt. Die "PWM-telebox" war lange Zeit schnellstes Schiff, dicht gefolgt von den beiden anderen Liberas. Die mehr als doppelt so großen Maxis hatten trotz ihrer gigantischen Segelflächen dem Boatspeed der Binnenracer nichts entgegenzusetzen.
Dieses Bild wiederholte sich am Dienstag bei immer noch leichten Winden. Als der Wind dann deutlich zunahm und sich eine kurze, steile Welle aufbaute wendete sich ganz langsam das Blatt: Nun kamen die Hochseerennyachten auf, die für sehr starken Wind und hohe Wellen ausgelegt sind. Um nach einer weitgehend bruchfreien Saison keine Schäden am Regatta-Material bei einer Show-Veranstaltung zu riskieren, fuhren die Liberas zurück in den Hafen.

Auch in diesem Jahr brachte die Coppa Super Open kein eindeutig schnellstes Schiff hervor - jeder der Bootstypen dominierte bei den Bedingungen, für die er ausgelegt ist.
Ein Temperatursturz und 20 cm Schnee am Tauerntunnel machten es auf dem Rücktransport der "PWM-telebox" nach Deutschland unmissverständlich klar: Die Libera-Saison 2003 ist zu Ende.

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team telebox ist ein hochkarätiges Segelteam, das auf verschiedenen Rennyachten der Classe Libera seit vielen Jahren erfolgreich an Regatten teilnimmt. Die Erfahrung und der Teamgeist führen zum Erfolg. Das team telebox erweitert sein Engagement seit dem Frühjahr 2003 auch auf andere Bootsklassen. Interessierte und motivierte Regattasegler können sich im Internet für ein Probesegeln bewerben.

Die PWM AG hat durch Ihr Engagement für das team telebox den Wiedereinstieg in den Regattazirkus der Classe Libera ermöglicht. Liberasegeln als Teamsport ist ein idealer Werbeträger und steht für saubere und faire Wettkämpfe. Die PWM AG ist eine Schweizer Verwaltungsgesellschaft mit Sitz in Zug die sich auf die Vermarktung von eigenen limitierten Partizipationsscheinen (Firmenbeteiligungen) spezialisiert hat. Ein weiterer Tätigkeitsbereich der PW AG ist die Beratung von Firmen ausserhalb der PWM-Gruppe

Autor: team telebox (MOS)